Bea Bosshard, Xenia Voellmy, Eja Bellmont und Stefan Hillbrand
Vergessene Katastrophe
Das Erdbeben vom 26. Dezember 2003 forderte 30'000 Menschenleben, 16'000 Personen wurden schwer verletzt und 17'000 Kinder wurden Vollwaisen. Die weltberühmte Zitadelle und 70% der modernen Stadt Bam wurden zerstört. Viel wurde schon geholfen, wie beispielsweise das von der Glückskette mitfinanzierte Caritas-Projekt mit dem Bau von 461 Häuser und zwei Schulen. Drei Jahre danach benötigt Bam weiterhin Unterstützung für den Bau von Häusern, für die medizinische und soziale Infrastrukturen, für die Landwirtschaft etc.
Benefiz-Bam-Song Single-CD verkaufen wir weiterhin bis die Erbebenstadt Bam wieder aufgebaut ist.
Fotos aus Bam, Fotograf Amini Mansour:
können bei Sadeghi Rahim sadeghi@bluemail.ch bestellt werden. Der gesamte Betrag kommt dem weiteren Aufbau von Bam zugute. Beispiel: Ein Foto (A4) mit drei kauernden Mädchen oder Knaben in Bam kostet Fr. 90.-, gerahmt Fr. 120.-.
Februar 2006
Zum aktuellen Kinofilm "Bab' Aziz" vom tunesischen Regisseur Nacer Khemir:
Das bildstarke Finale spielt in den historischen Ruinen der iranischen Stadt Bam, die kurz nach dem Ende der Dreharbeiten vom Erdbeben gänzlich zerstört wurde.
Caritas Schweiz 42 Häuser wieder aufgebaut Hilfe der Caritas in Bam/Iran
Am 26. Dezember 2005 jährt sich zum zweiten Mal das verheerende Erdbeben von Bam/Iran. Caritas Schweiz hat in den Dörfern Baghchamak, Gavemordeh und Pakam 342 Häuser wiederaufgebaut. Diese wurden kürzlich unter Anwesenheit des Schweizer Botschafters Philippe Welti der Bevölkerung übergeben, wie die Caritas am 23. Dezember mitteilte. Gemeinsam mit schweizerischen und iranischen Fachleuten hatte die Caritas einen erdbebensicheren Baustandard entwickelt. Das Schweizer Hilfswerk erstellte den Rohbau, die Begünstigten unternahmen die Fertigerstellung. Für den Bau der 342 Häuser wendete die Caritas 5,5 Millionen Franken auf. Das Projekt wird von der Glückskette mitfinanziert.
Bam vor dem Erdbeben ... ... und danach
Vom 13. November bis 17. Dezember 2005 fand die Fotoausstellung von Mansour Amini im Zürcher Kulturhaus Helferei beim Grossmünster statt. Der gesamte Erlös des Bilderverkaufs kam direkt den Menschen in Bam zu.
Als Rahmenprogramm wurden folgende sechs iranischen Filme gezeigt:
1.Un étranger me regarde, Mehdi Sahebi, 2001, Zürich (schweizerdeutsch, pers.) 50 Min.
Portrait eines iranischen Einwanderers, der sich als Taxifahrer in Zürich zu integrieren versucht. Mehdi Sahebi wird am Abend anwesend sein.
2. Tazieh - rituelles Theater im Iran, Jean Baronnet, 1989, Iran/Frankreich (farsi, deutsche UT) 50 Min
3 . Salaam Cinema, Mohsen Makhmalbaf, 1995, Iran (farsi, engl. UT) 75 Min.
Ein Portrait einer Gruppe von Wanderschauspielern des Tazieh, die das Leben des Immans Hussein in zehn Tagen auf dem Dorfplatz (Enkel des Propheten Mohammeds) in Szene setzen. Ein einzigartiges Werk
4 . Schwarze Tafeln, Samira Makhmalbaf, 1999, Iran (farsi, deutsche. UT) 85 Min.
Die Tochter von Mohsen Makhmalbaf erzählt die Geschichte einer Lehrergruppe, die auf der Suche nach Schülern in den Bergen im iranischen Teil Kurdistans umherirren.
5. Die Farben des Paradieses, Majid Majidi, Iran, 1999 (farsi, engl. UT) 88 Min.
Ein achtjähriger blinder Junge wird von seinem Vater aus Scham versteckt wird. Ein Film aus der Wahrnehmung des Jungens.
6. The cow, Dariush Mahrjui, Iran, 1969 (farsi, engl. UT) 100 Min.
Dieser Film über die Liebe eines Mannes zu seiner Kuh wurde zu Schahs Zeiten wegen den düsteren Bildern vom iranischen Landleben verboten. 1970 ans Filmfestival in Venedig geschmuggelt, erregte er grosses Aufsehen.
Oktober 2004 bis Januar 2005 Photoausstellung "Bam avant et après le seisme" von Mansour Amin in der LA RESIDENCE [2400 Le Locle bei Neuenbourg].
Juni bis August 2004 zeigten zwei iranische Künstlerinnen ihre Bilder für Bam in der ’Chämigalerie’ des GZ Riesbach im Seefeld/Zürich.
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Wir bieten gerne Hand, Infos und Gedankenaustausch zu weiteren Anlässen, oder erwähnen Veranstaltungen für Bam (auch unabhängig von uns) auf dieser Seite, denn
der Wiederaufbau der Stadt Bam wird lange dauern.
Eja Bellmont und Stefan Hilbrand orient3@bluewin.ch (Initianten) Zürich 14. April 2004
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SHAHR-E BAM / ZUKUNFT für BAM
Acht Personen (siehe unten) arbeiteten Anfangs Jahr 2004 an der Realisation einer grossen Benefiz-Veranstaltung. Sie sollte die Schweizer Bevölkerung an die schwerwiegenden und vor allem anhaltenden Folgen des Erdbebens in Bam erinnern (dabei auch finanzielle Mittel für den lang andauernden Wiederaufbau generieren). Als Partner fanden wir die ’Glückskette’. Der Anlass sollte auf sinnlicher Ebene stattfinden, mit iranischer Musik, Tanz, Theater, Literatur/ Poesie, Film und Essen: eine Plattform für persische Künste. Ebenso wäre auch der informative Charakter berücksichtigt worden. Kurz: ein sinnliches Infotainment. Mangels Sponsoren konnten wir die geplante Veranstaltung schliesslich nicht realisieren.
So bleibt der Benefiz-Bam-Song den wir als Single-CD verkaufen und damit ein Zeichen gegen das Vergessen setzen. Tröpfchenweise fliesst Geld von ’Shahr-e Bam’ über die Glückskette für den Aufbau der ’Stadt Bam’. Die Benefiz-CD kann direkt hier bestellt werden.
Mitwirkende Personen von Januar bis März 2004:
Organisation
Beda Senn www.bedasenn.ch
Eva Dinner
Dr. Farsin Banki www.banki.ch
Phi Andrist
Valentin Tscharner
Foto und Gestaltung der CD
Natalina Zainal zainalistik@hotmail.com
Peet Egli www.mamao.ch
Beratung
Philippe Dätwyler
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